amboflon FEP

 

 

Wir bieten Ihnen ein umfangreiches Sortiment an FEP-Granulaten und Pulvern der Marken amboflon® sowie weiterer Premium Hersteller. 

 

 

Unsere Experten unterstützen Sie gerne bei der Auswahl des richtigen Materials.

Unser FEP Sortiment im Überblick

Granulat

amboflon® FEP 2 und 7:

Zur Extrusion von Halbzeugen, Profilen, Tubes, Kabelummantelungen, Filamenten, Folien etc.

 

amboflon® FEP 10, 22 und 26:

Zur Extrusion von Kabelummantelungen und Filamenten sowie zur Verarbeitung per Spritzguss.

Pulver

amboflon® FEP P606:

Zur Pulverbeschichtung von Formen und Teilen aller Art.

Produktbeschreibung

amboflon® FEP (Fluorethylenpropylen (PFEP, Poly(tetrafluorethylen-Co-hexafluorpropylen), Poly(fluorethylenpropylen), Perfluor(ethylen-propylen)) – CAS-Nr.: 25067-11-2

 

amboflon® FEP, das Copolymer aus PTFE und 50-90% Hexafluorpropylen ist ein teilkristalliner Hochleistungsthermoplast. Erhältlich als Granulat, Pulver und verstärktes Compound. Typische Anwendungen sind die Herstellung von transparenten Schläuchen, die Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie die Medizintechnik, der Apparatebau, Elektrotechnik, Kabelummantelung und der Einsatz in Photovoltaik-Modulen.

 

Technische Daten

Langzeitgebrauchstemperatur: (-)200 - (+)205°C

Kurzzeitgebrauchstemperatur: (-)250 - (+)250°C

Thermische Zersetzung: ca. +420°C

Schmelztemperatur: 255 - 285°C

Dichte: 2,12 - 2,18 g/cm³

Dielektrische Konstante: ≤ 2,15 (106Hz)

Zug-E-Modul: 400 - 700 MPa

 

Eigenschaften

amboflon® FEP zeigt vergleichbare Chemikalien- und Witterungsbeständigkeiten sowie Brenn- und elektrische Eigenschaften wie PTFE. Wobei die Schlagzähigkeit höher und die Festigkeit, Steifigkeit und Temperaturbeständigkeit geringer als beim PTFE sind. Die Steifigkeit und Verschleißfestigkeit können jedoch durch das Füllen mit Graphit oder gemahlener Glasfaser deutlich erhöht werden. Das Permeabilitätsverhalten vom amboflon® FEP ist gegenüber PTFE und PFA verbessert.

 

amboflon® FEP ist physiologische unbedenklich und nach FDA 21 CFR 177.1550 und (EG) Nr. 1935/2004 - (EU) 10/2011 für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet. Es können also für Fertigteile aus diesem Werkstoff Unbedenklichkeitsbescheinigungen zum Kontakt mit Lebensmitteln ausgestellt werden.

 

Oberhalb der Zersetzungstemperatur von 420°C bilden sich giftige und ätzende Brandgase. Bitte beachten Sie zur Verarbeitung das Sicherheitsdatenblatt.

 

Beständigkeit

amboflon® FEP zeigt vergleichbare Chemikalien- und Witterungsbeständigkeiten wie PTFE. Es ist Strahlungsresistent und sterilisierbar. amboflon® FEP zeigt unter anderem Beständigkeit gegen Schmierstoffe, Öle, Fette, Benzine, aliphatische und aromatische KW, LM, Alkohole, Ester, Ketone, Laugen, Ammoniak, Amine, Säuren, Ozon, Wasserstoffperoxid, Heißwasser, Wasserdampf. Es ist nicht beständig gegen freie Alkalimetalle. Der Kontak führt zur Zersetzung.

 

Entflammbarkeit

amboflon® FEP ist selbstverlöschend und wird demnach nach UL-94 (DIN EN 60695-11-10) in V-0 eingestuft.

 

Verarbeitung

Verfahren: Spritzguss, Extrusion, Pressen, Sintern

Verarbeitungstemperaturen: Extrusion, Spritzguss: Massetemperaturen von 315 - 370°C (Werkzeug 200 - 230°C).

 

amboflon® FEP kann per Spritzguss, Extrusion, Extrusionsblasen, Pressen, Sintern und Wirbelsintern verarbeitet werden. Wobei bei dem Wirbelsintern ein FEP-Pulver eingesetzt wird. Die Zylinder und Schnecke(n) müssen aus hochkorrosionsbeständigen eisenfreien Legierungen (Nickel-Molybdän) bestehen. Die Kristallinität reicht bei 210°C von 40 bis 67%, je nach Tempervorgang. FEP neigt zum Schmelzebruch. Zum einfärben empfehlen wir unsere amboflon®-Farb-Masterbatch.

 

Konformitäten

  • RoHS EU Directive 2011/65/EU

  • REACH (EC) No 1907/2006

  • Lebensmittelkontakt nach FDA 21 CFR 177.1550

  • Lebensmittelkontakt nach (EG) Nr. 1935/2004 - (EU) 10/2011

  • Brandklasse nach DIN EN 60695-11-10 (UL-94): V-0

 

Anwendungsgebiete

Kabelummantelung, Schläuche, Beschichtungen, Auskleidung von Behältern und Armaturen für die Chemieindustrie, Formteile für die Elektroindustrie, Folien, Lebensmittel- und Pharmaindustrie, die Medizintechnik, als langlebiges und lichtdurchlässiges Laminat für Photovoltaik-Modulen.

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